18.08.2014

Spediteur René Starke bleibt Gera treu

René Starke baut Unternehmen mit 130 Mitarbeitern auf Unternehmen in Ostthüringen:

René Starke aus Gera hat 1990 sein Logistikunternehmen gegründet, das heute 130 Mitarbeiter zählt.”Ich hätte nie geglaubt, dass wir diese Größenordnung erreichen. Es war auch nicht mein Ziel”. 130 Mitarbeiter beschäftigt der Geraer Unternehmer René Starke heute in seinem Logistikunternehmen.

2012 hat ihn der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft in Gera zum Unternehmer des Jahres ausgezeichnet.
Im Juli erst erhielt er beim Empfang der Stadt Gera den Ehrenpreis der Oberbürgermeisterin. Während er den einen Preis als Anerkennung für die wirtschaftliche Leistung seines Unternehmens sieht, versteht er den anderen als persönliche Würdigung. "Für meine Bodenständigkeit", wie der 52-Jährige sagt. "Ich bin Geraer, habe in Gera investiert und hier Arbeitsplätze geschaffen, obwohl ich in der Branche nicht an den Ort gebunden bin."

Die Geschichte seiner Firmengründung im Jahr 1990 hat René Starke schon oft erzählt. In einer Scheune in Harpersdorf (Landkreis Greiz) begann er damals gemeinsam mit seinem Vater. Er kam vom Straßen-, Brücken- und Tiefbaukombinat, wo er Instandhaltungsmechaniker für technologische Ausrüstung gelernt hatte. "Auf dem Bock sitzen war mein großer Traum", sagt er.

1990 lernte er bei einer Kooperationsbörse einen Wiesbadener Unternehmer kennen. Der wurde erst der Geschäftspartner und dann der väterliche Freund des heutigen Allein­gesellschafters. 1992 eröffnete der Firmensitz in Gera-Thieschitz, gleich neben der Autobahnbrücke. Starke stammt aus dem Ortsteil, würde sich aber nicht wieder für diesen Standort entscheiden. "Wir hatten die Autobahn in Sichtweite, mussten aber hochkommen", beschreibt er den Makel.

Als Zwischenlösung wurden Flächen in Ronneburg angemietet, ehe sich der Unternehmer für den Kauf des alten Kraftverkehr-Standortes in der Geraer Leibnizstraße entschied. Seit 2010 nutzt der Logistiker dort die vorhandene 2000 Quadratmeter Hallenfläche und baute bis 2012 weitere 4000 Quadratmeter dazu. Insgesamt rund drei Millionen Euro wurden in den Standort, der näher an der Autobahn liegt, investiert.

Starke Möbeltransporte ist heute eines der größten der deutschlandweit 43 Depots für den Versanddienstleister Hermes. Für insgesamt 180 Versender wurde im vorigen Monat ausgefahren. Darunter auch QVC, Amazon und Saturn.

"Manche Aufträge können wir nicht erfüllen, weil wir das Personal nicht haben", sagt der 52-Jährige, dem aktuell zehn Leute fehlen. 45 Lkw sind auf Achse, die im Monat bis zu 13"000 Artikel zu Kunden bringen. Die Touren stellen die Disponenten so zusammen, dass bis zu 25 Stationen pro Fahrzeug und Tag angefahren werden. Ausgeliefert wird zwischen Gotha, Chemnitz, der bayerischen Grenze und Leipzig.

Der internationale Umzugsservice ist ein weiteres wichtiges Standbein. Transporte waren auch schon bis nach Neuseeland unterwegs. Daneben werden auch Neumöbel ausgeliefert und aufgebaut. Als Gesamtvorstandsmitglied im Bundesverband Möbelspedition und Logistik half René Starke 2006 bei der Einführung des neuen Berufes Fachkraft für Möbel-, Küchen und Umzugservice. Er vereint die vier Berufe des Möbel­packers, des Möbelträgers, des Küchenmonteurs und des Berufskraftfahrers. Sechs junge Leute hat das Geraer Unternehmen schon dafür ausgebildet.

Für den Chef war es erst kürzlich beeindruckend, sagt er, wie seine Belegschaft hinter ihm steht. Er bekam Besuch im Klinikum und einen riesigen Obstkorb, für den unter den Mitarbeitern gesammelt worden war. Viele erkundigten sich nach seinem Befinden via Handy. "Das hat mich sehr bewegt und mir gezeigt, dass ich gar nicht so viel verkehrt gemacht haben kann", erzählt er noch immer sehr gerührt. Stolz sei er ganz besonders auf seinen Betriebsleiter Mirko Träger. "Da ist nichts angebrannt".

Unterdessen lernt René Starkes 18-jähriger Sohn Felix das zweite Jahr im Unternehmen. Speditionskaufmann will er werden und dann ein BA-Studium anschließen. Auch wenn der Vollblutunternehmer bereit ist, in Gera die neuerlich angehobene Gewerbesteuern zu zahlen, privat hat er sich anders entschieden. Er wohnt im Saale-Holzland-Kreis.

Zum Artikel: Spediteur-bleibt-Gera-treu-Ren-Starke-baut-Unternehmen-mit-130-Mitarbeiter-auf

 

 

19.07.2014

René Starke erhält Ehrenpreis

Dr. Viola Hahn würdigte René Starke als eine Persönlichkeit, die sich durch unternehmerischen Erfolg, Engagement für das Gemeinwesen und Bodenständigkeit auszeichnet.

Stellvertretend für die Unternehmer der Stadt Gera konnte René Starke den Ehrenpreis der Oberbürgermeisterin entgegennehmen: Ein Bild des Weidaer Künstlers Horst Sakulowski, gesponsert von der Geraer Bank. In ihrer Laudatio würdigte die OB René Starke, den Geschäftsführenden Gesellschafter der STARKE Möbeltransporte GmbH, als eine Persönlichkeit, die sich durch unternehmerischen Erfolg, Engagement für das Gemeinwesen und Bodenständigkeit auszeichne. Im Januar 1990 hatte Starke, der bis dahin als Kraftfahrer und Disponent im Straßen-, Brücken- und Tiefbaukombinat Gera beschäftigt war, ein Fuhrunternehmen gegründet. Mut das Fundament, um einen Geschäftspartner zu gewinnen, sich weiterzuentwickeln, eine eigene Firmengruppe zu etablieren. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt er mittlerweile. Zum vielfältigen gesellschaftlichen Engagement von René Starke zählen beispielsweise sein Einsatz als Vizepräsident des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes, als Gesamtvorstandsmitglied im Bundesverband Möbelspedition und Logistik, als Aufsichtsratsmitglied, als ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht, als Vollversammlungsmitglied der Industrie- und Handelskammer, im Jugendfußballclub und im Polizeisportverein.


Zum Artikel: In-Gera-Empfang-mit-Vorspiel

 

 

04.07.2014

Ministerpräsidentin besucht STARKE Möbeltransporte GmbH

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besuchte im Rahmen der „Thüringentour 2020 Aufbruch und Zukunft“ die STARKE Möbeltransporte GmbH.

 

Kurz bevor Christine Lieberknecht kommt, kamen ein paar hundert Waschmaschinen. Ein deutscher Shopping-Sender, sagt René Starke, habe diese schweren Gerätschaften in einer Sonderaktion angeboten. Viele Menschen in der Region um Gera haben offenbar zugeschlagen. Die STARKE Möbeltransporte GmbH in Gera wird sie nun ausliefern. Auf derartig sperrige Güter hat man sich hier spezialisiert. „Bei unserem Unternehmen ist das Fahren eigentlich Nebensache.“ Seine Mitarbeiter, sagt der Geschäftsführer, müssten Waschmaschinen, Schränke, Fernseher und Küchen nicht nur liefern, sondern auch aufbauen und anschließen können. Ein- und Ausladen geschieht meist mit Muskelkraft. Das Geschäft mit großen, beweglichen Gütern ermöglicht Starke auch einen Einblick in die Wanderungsbewegungen der Thüringer.

Dass die Waschmaschinen heute in dieser 4.000 Quadratmeter großen Neubau-Lagerhalle stehen können, hat ebenfalls viel mit der politischen Wende zu tun. Damals, erzählt Starke, habe er sich gedacht: Ich muss jetzt etwas tun, sonst verpasse ich den Anschluss. Mit Ende Zwanzig legte der deshalb den Grundstein für die eigene Firma, im Speditionsgewerbe. Bis 1978 war schon sein Vater in dieser Branche tätig gewesen – bis die DDR-Oberen ihm das Leben so schwer machten, dass er sein privates Unternehmen beerdigte. Sein Sohn tat sich in den Wendejahren mit einem Traditionsunternehmen aus den alten Bundesländern zusammen. Die Zusammenarbeit zwischen Ost und West sei immer fair, gleichberechtigt, auf Augenhöhe gewesen, sagt Starke. Schließlich übernahm er die Firmenanteile seines Partners. Fast 130 Menschen arbeiten heute in dem Unternehmen.

Ebenso wichtig wie der Blick zurück ist für Lieberknecht auch bei dieser Station der Blick in die Gegenwart: Weil Starke nicht nur eines der größten Depots für einen großen deutschen Logistikkonzern betreibt, sondern auch Umzüge – wieder: gerne die großen – für Privat- und Geschäftskunden erledigt, wissen der Geschäftsführer und sein Betriebsleiter Mirko Träger ziemlich gut, wie viele Thüringer in den vergangenen Jahren ihre Heimat verlassen haben. Bis nach Papua Neuguinea und Curaçao, erzählen die beiden Männer, hätten sie den Hausrat von ausreisewilligen Thüringern in der Vergangenheit schon gebracht. Lieberknecht hört das nicht gerne.

Allerdings, sagen Starke und Träger habe sich dieser Trend zuletzt wieder umgekehrt. Nachdem es für viele Jahre junge Menschen aus der Mitte Deutschlands in großer Zahl zum Beispiel nach Österreich und in die Schweiz verschlagen habe, kämen sie von dort nun mehr und mehr wieder zurück. „Zum Glück“, sagt Starke. „Wir brauchen diese Leute hier.“ Lieberknecht nickt.

 

 

26.06.2014

Großer Preis des Mittelstandes

Die STARKE Möbeltransporte GmbH hat die Jurystufe des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" mit Erfolg erreicht.

 

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neue zukunftsfähige Arbeitsplätze in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk geschaffen. Zum 20. Mal seit 1994 wurde deshalb dieses Jahr der „Große Preis des Mittelstandes” ausgeschrieben. Bundesweit wurden insgesamt 4.555 mittelständische Firmen aller Größen, aller Branchen und Eigentumsformen von Kommunen, Institutionen und Persönlichkeiten im Jahr 2014 zur Auszeichnung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes” nominiert. 866 nominierte Unternehmen haben die Preiskriterien hinreichend erfüllt und erreichten die 2. Stufe, die Juryliste des Wettbewerbs.

Nun beraten die insgesamt 14 Jurys darüber, welche Unternehmen in diesem Jahr als Finalist oder Preisträger oder mit einem Sonderpreis geehrt werden sollen. 
Unabhängig davon, wie am Ende die Entscheidung der Jurys ausfallen wird, ein Gewinner steht schon fest: der unternehmerische Mittelstand insgesamt, der Achtung und Respekt verdient. 

Zum Artikel: www.mittelstandspreis.com

10.06.2014

AMÖ-Zertifikat 2014

AMÖ-Zertifikat bescheinigt Anerkennung als Fachbetrieb mit besonderen Qualitäten.


STARKE Möbeltransporte GmbH steht auch 2014 zu den „zehn Geboten“.


Zu den sogenannten zehn Geboten der Möbelspedition hat sich STARKE Möbeltransporte GmbH auch im Jahr 2014 verpflichtet. Sie erhielt das aktuelle Zertifikat des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. und kann damit auch 2014 das rollende Känguru als Zeichen des Vertrauens und fachmännischer Arbeit rund um Umzüge verwenden. Die STARKE Möbeltransporte GmbH ist somit im aktuellen Verzeichnis der Möbelspediteure mit dem AMÖ-Zertifikat in digitaler und in gedruckter Fassung aufgenommen.

Seit 1993 erhält die STARKE Möbeltransporte GmbH als organisierte Möbelspedition das Zertifikat „anerkannter AMÖ-Fachbetrieb“mit den zehn Geboten, zu denen sich verantwortungsvolle Möbelspeditionen jährlich neu bekennen. Dazu gehört, nach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmanns zu arbeiten, übersichtliche Angebote zu erstellen, über Versicherungs- und Haftungsbestimmungen zu informieren, in allen Bereichen entsprechend geschultes Fachpersonal einzusetzen, umweltverträgliches Verpackungsmaterial zu verwenden und bei Meinungsverschiedenheiten mit dem Kunden dem Spruch der Einigungsstelle der AMÖ zu folgen. Für den Umziehenden ist die Inanspruchnahme der Einigungsstelle übrigens kostenlos.

Das alles ist viel Wert - und zwar für Privat- und Geschäftskunden, die umziehen oder anderweitig ihre Einrichtung wie Möbel, technische Geräte oder auch Kunstwerke sicher verpackt wissen und transportieren lassen möchten. „Wichtig ist, dass sich unsere Kunden beim Umzug und Möbeltransport auf unser Können und das Fachwissen verlassen können. Gerade bei den vielen undurchsichtigen Angeboten, die heutzutage kursieren, ist die richtige Wahl des Umzugsunternehmens mehr als die halbe Miete“, erklärt René Starke, Geschäftsführer und Inhaber der STARKE Möbeltransporte GmbH.

Wem der Kunde für einige Stunden oder Tage sein Hab- und Gut, seine materiell und immateriell wertvollen Gegenstände, ob Hausrat, Möbel, technische Geräte oder Kunstwerke anvertraut, sollte er sich gut überlegen. Umzugswillige sollten sich schon beim Erstellen des Angebotes das aktuelle Zertifikat der AMÖ vorlegen lassen. "Das spart unnötigen Ärger und Kosten,“ so René Starke, „denn Umzug ist Vertrauenssache."

 

 

19.07.2013

Starke Leistung - Starke Partner

Wir unterstützen und fördern Leistung.


"Mister Oberschenkel" Robert Förstemann, Deutscher Meister im Bahnradsprint 2013, ist gebürtiger Geraer und fährt die sportliche Saison seiner bisherigen Karriere. Aber nicht nur das: Robert ist Vater geworden. Familie und Spitzenleistung, das ist unsere Unterstützung wert! Deshalb beteiligen wir uns als Sponsor an seiner neuen Website: www.robert-foerstemann.de 

Wir wünschen Robert weiterhin viel Power und Erfolg!

27.09.2012

Starke ist Geras Unternehmer des Jahres

Der Kreisverband der mittelständischen Wirtschaft zeichnet den Spediteur René Starke als Geras Unternehmer des Jahres aus und ehrt den Autohändler Peter Gößner für sein Lebenswerk.


René Starke strahlt mit dem gülden glänzenden Preis um die Wette. „Ich weiß gar nicht, wie ich mein Glück ausdrücken soll“, sagt der sonst nüchtern-sachliche Geschäftsführer der STARKE Möbeltransporte GmbH. Gestern Abend im Saal des CJD-Bildungswerks in Leumnitz aber fehlten ihm für wenige Augenblicke die Worte: der 50-Jährige ist als Geras Unternehmer des Jahres 2012 ausgezeichnet worden. Vorgeschlagen für den Preis des Verbands der mittelständischen Wirtschaft war René Starke schon einmal, nun hat es geklappt und ist angesichts der gerade geschafften Erweiterung der Firma mit dem Neubau in der Leibnizstraße wohl mehr als gerechtfertigt. Doch allein auf den wirtschaftlichen Erfolg kommt es der Jury nicht an, betonte Unternehmensberaterin Merle Fuchs in ihrer Laudatio. Ebenso zählten gesellschaftliches Engagement und Mäzenatentum: Bei René Starke als Vizepräsident des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes, Mitglied der Vollversammlung und des Verkehrsausschusses der IHK Ostthüringen und Förderer von Kinderheim und SOS-Kinderdorf sind diese Kriterien ebenso erfüllt. „Wir brauchen Unternehmer wie René Starke und wir brauchen mehr von ihnen“, wünschte Fuchs. 

Weitere Beispiele finden sich unter den Nominierten:
So waren auch der Metallhandwerker Michael Schleicher und der Kaufmann und Schuhhändler Andreas Lobert für den Preis vorgeschlagen. Der Vierte im Bunde war Peter Gößner, der schon geahnt hatte, einen Preis für sein Lebenswerk zu erhalten. Was aber geheim blieb bis zum Schluss: Sein guter Freund, der Pfarrer im Ruhestand Roland Geipel, hielt die Laudatio auf den Autohändler. Geipel sagte, er bewundere Gößners Tugenden, den Mut zur Entfaltung und das Bewusstsein für das Risiko. Gößner zeigte sich tief gerührt und widmete den Preis seinen Mitarbeitern, seiner Familie und „all denen, die 40 Jahre lang einer Arbeit nachgehen“. 

Ulrich Winterstein vom hiesigen Kreisverband der mittelständischen Wirtschaft sagte, die vier vorgestellten Unternehmer gehörten zu jenen 3,2 Millionen Mittelständlern, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind. Sie stellen 99,9 Prozent der Unternehmer, machen 70 Prozent des Umsatzes und haben allein in den Neuen Ländern nach der Wende zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen, zählte Winterstein auf. Auch in Gera zählt man auf Menschen wie René Starke, Peter Gößner, Andreas Lobert und Michael Schleicher. 

Oberbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos) sagte, die Stärkung der Wirtschaft ist verzahnt mit der Senkung der Sozialausgaben. Es sei der falsche Ansatz, den Unternehmern mit Steuern und Abgaben ein größeres Stück vom Kuchen abzuschneiden. Das fand Anklang unter den rund 150 Gästen. 

Von Katja Schmidtke. 

Quelle: OTZ - "Lokales" - Gera und Umgebung

 

 


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19.09.2012

Der bodenständige Spediteur

Unternehmer des Jahres gesucht: René Starke startet vor 22 Jahren in einer Harpersdorfer Scheune mit dem Aufbau seines Betriebes. Heute zählt das Unternehmen 130 Mitarbeiter und zieht mit dem Firmensitz im Oktober in die Leibnizstraße.

Die Geschichte seiner Firmengründung hat René Starke schon oft erzählt. Sie war typisch für jene Zeit und doch mit viel Glück behaftet. Beim Aufbau half die Familie. Heute ist das 130-Mann-Unternehmen auf Umzugsservice, Neumöbellogistik sowie Versandhauslogistik spezialisiert und ein Begriff in der Region.

Wie viele begannen in einer Garage mit dem Geschäftsbetrieb?
Bei ihm war es eine Scheune in Harpersdorf, nachdem er im Januar 1990 sein Gewerbe angemeldet hatte. Instandhaltungsmechaniker für technologische Ausrüstung hatte er im damaligen Straßen-, Brücken- und Tiefbaukombinat gelernt. „Auf dem Bock sitzen, war mein großer Traum“, erzählt der heute 50-Jährige. Glänzende Trucker, Highway, Route 66 ? das mischte sich damals in seine Vorstellungen von einem Spediteur. Bei einer Kooperationsbörse lernte er im Februar 1990 Dr. Hans Bovermann aus Wiesbaden kennen. Er wurde erst zu seinem Geschäftspartner und ist inzwischen sein väterlicher Freund. Ein Wessi ohne die üblen Klischees. „Er hat so großes Vertrauen in mich gesetzt und mir alles beigebracht. Ein BWL-Spezialist war ich nicht gerade“, denkt der heutige Alleingesellschafter des Möbeltransportunternehmens R. Starke GmbH zurück. 1992 wurde der Firmensitz in Thieschitz eröffnet, weil Starke aus diesem Ortsteil stammt. „Heute würde ich nicht wieder so entscheiden. Wir haben die Autobahn in Sichtweite, müssen aber hochkommen“.

Nach Zwischenlösungen mit angemieteten 4000 Quadratmetern in Ronneburg entschied sich die Starke Logistik für den Kauf des alten Kraftverkehr-Standortes an der Leibnizstraße in Gera. Dafür mussten zwei Insolvenzverfahren von Vorgängerfirmen abgewickelt werden. „Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich für mich gesehen habe, jetzt passt’s“. Seit 2010 nutzt das Unternehmen die vorhandene 2000 Quadratmeter große Halle und will nächsten Monat einziehen, so dass 6000 Quadratmeter Lagerfläche am vereinten Standort verfügbar sind. Doch noch leben die Mitarbeiter mit der Enge. „Es hat wahnsinnige Überzeugungsarbeit gebraucht, dass wir uns so einschränken konnten“, erzählt der Chef und weiß, dass nur mit den Erfahrungen der Beschäftigten die Umstrukturierung möglich war. „Manchmal waren wir mit der Ware schneller beim Kunden als die Benachrichtigung“, erzählt er und gesteht: „Ich bin ein Workaholic“. Plötzlich hält er inne und verschränkt die Arme. „Ich bin wirklich stolz, wie meine Mitarbeiter das hingekriegt haben“, sagt er ? es kommt von ganz innen.“ Noch ist nicht alle Aufregung überstanden. Die Baustelle wartet täglich mit neuen Überraschungen. „Spaß haben wir dennoch“, sagt er und lacht erleichtert, weil er einheimische Baufirmen an seiner Seite weiß.

Dass Lkw-Fahren musste sich der Chef bald abgewöhnen. Stieg er anfangs mit seinem Vater Wolfgang Starke nach getaner Büroarbeit in den Lkw, um sich einen Ausgleich zu gönnen und Ware zu holen, muss er lange nachdenken, wann er das letzte Mal hinterm Lenkrad saß. 2007 war es, als er neue Fahrzeuge für die Flotte holte, die heute 45 Lkw zählt, mit denen 13 000 Artikel monatlich zu Kunden befördert werden. Für den Versandhandel Hermes war René Starke im Osten der Initiator und bediente bis Ende 2010 das größte Depot. Als Mitglied im Bundesverband Möbel half er 2006 bei der Einführung des neuen Berufes Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Die vier Berufe des Möbelpackers, Möbelträgers, des Küchenmonteurs und Berufskraftfahrers sind darin vereint. Vier junge Leute hat die Firma schon in diesem Berufsbild ausgebildet und übernommen, zwei sind unter den zehn Lehrlingen.

Ministerpäsidentin Christine Lieberknecht (CDU) nannte Starke im Mai „bodenständig“. René Starke lässt das gelten. „Ich könnte und will nicht anders sein. Das Wichtigste für mich ist erfolgreich zu sein und der Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitern gerecht zu werden“, erklärt er und sagt mit einem Lächeln, dass auch die Weihnachtsbaumernte mit der Belegschaft, die Familien eingeschlossen, dazu gehört. Lang ist die Liste der Ehrenämter. René Starke ist etwa Vizepräsident des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes, Mitglied der Vollversammlung und des Verkehrsausschusses der IHK Ostthüringen.

Dass junge Leute verstehen, dass sie in der Heimat eine Zukunft haben, sieht er als ein wichtiges Anliegen und setzt selbst alle Hoffnung in seinen 16-jährigen Sohn Felix. Seine 28-jährige Tochter hätte er gern im Unternehmen gesehen. Dazu kam es nicht. „Sie hat mitgekriegt, was es, heißt Spediteur zu sein“, sagt der Vater und versteht die Entscheidung für die eigene Selbständigkeit. Für Enkel Max, gerade ein dreiviertel Jahr, will er sich mehr Zeit nehmen, verspricht der Großvater, der auch ein Herz für andere Geraer Kinder hat. „Ich will mithelfen, dass sie eine gute Zukunft haben.“ So unterstützt er die Kinderheime der Heimbetriebsgesellschaft seit Jahren. 

Von Sylvia Eigenrauch. 

Quelle: OTZ - "Lokales" - Gera und Umgebung

 

 


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24.07.2012

Umzug Justizzentrum Gera

Im Juli wurde von der Firma STARKE Möbeltransporte GmbH erneut ein großer Objektumzug in Gera realisiert.

Wir unterstützten mit mehreren hochmotivierten Mitarbeitern die räumlichen Veränderungen innerhalb des Justizzentrums in Gera. Der Auszug aus dem alten Gebäude wurde aufgrund von feuchtem Estrich notwendig. 

Den vollständigen Text finden Sie unter folgendem Link: 
Feuchter-Estrich-im-Justizzentrum-Gera

05.05.2012

Einweihung und Geburtstag

Starke Logistik investiert 2,5 Millionen Euro in Standort Leibnizstraße

 

Einen Tag nach seinem 50. Geburtstag weihte Unternehmer René Starke mit nahezu 300 Gästen das neue Logistikzentrum in der Leibnizstraße 74 ein. Seit dem Spatenstich im vergangenen August hat die Starke Logistik GmbH hier 2,5 Millionen Euro in einen Neubau investiert, der es ermöglichen soll, logistische Prozesse noch besser zu steuern. In voraussichtlich sechs Wochen soll die neu geschaffene 6000 Quadratmeter große Lagerfläche unterm Hallendach nutzbar sein. Dann wird der Firmensitz, der sich teilweise noch in Thieschitz befindet, hier konzentriert. 

Mehr als die Hälfte der bald 130 Mitarbeiter feierten gestern mit ihrem Chef und dessen Familie.
Unter ihnen zwei Glückspilze, wie sie sich selbst bezeichnen. Die 25-jährige Antje Werner aus Gera ? sie wohnt gleich in der Leibnizstraße ? ist seit wenigen Tagen in der Disposition beschäftigt. Der 43-jährige Ingo Schiener aus Jena ist fast genau so lange als Auslieferungsfahrer eingestellt. Beide freuten sich, gut aufgenommen worden zu sein. In lockerer Runde lernten sie gestern weitere Kollegen kennen. 

„Ich bin ganz stolz auf meinen Sohn, dass er das gepackt hat“, sagte Wolfgang Starke (71), der 1990 in einer Scheune in Harpersdorf das Unternehmen mit aus der Taufe gehoben hatte. Mit seiner Mutter, der 90- jährigen Alice Starke war gestern auch das älteste Familienmitglied anwesend, mit Max, dem Enkel des Firmeninhabers, geboren am Neujahrstag 2012, das jüngste. „Ich bin stolz, dass wir so eine tolle Truppe haben. Meine Mitarbeiter stehen hinter mir“, bekannte René Starke und erntete donnernden Applaus unter dem neuen Hallendach. 

Ein Kompliment machte ihm und seinesgleichen Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). „Ich sehe sie stellvertretend für die Unternehmer, die gemeinsam für den Erfolg Thüringens über die vergangenen zwei Jahrzehnte stehen“, sagte sie in ihren Grußworten und würdigte, dass René Starke „nie die Bodenhaftung verloren“ habe und die Firma organisch gewachsen sei. 

Von Sylvia Eigenrauch. 

Quelle: OTZ - "Lokales" - Gera und Umgebung

 

 


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24.04.2012

René Starke auf "Heissem Stuhl"

Unternehmerabend: Geraer Unternehmer lieferte spannende Episoden


Seit 22 Jahren ist René Starke als Möbeltransport-Unternehmer in Gera ansässig. „Eine Zeit in der unheimlich viel passierte“, resümiert der Firmenchef auf dem „Heissen Stuhl“, einer Veranstaltungsreihe von IHK, tradu4you und Citykurier! Gera. Mit spannenden Episoden hatte er die Zuhörer auf seiner Seite.

Gegründet nach dem Mauerfall starteten René Starke und sein Vater mit Testfahrten über die innerdeutsche Grenze für den Otto-Versand.
Mit Hermes-Logistik lieferten sie Farbfernseher, Waschmaschinen und andere bis dahin heißersehnte Dinge in die Noch-DDR-Haushalte. „In dieser Zeit wurden wir sehr herzlich empfangen, mussten viel Kaffee trinken und ließen uns von der Freude der Kunden anstecken“, so der Firmenchef. „Wir haben sieben Tage die Woche gearbeitet, eine tolle Mannschaft und eine schnell wachsende Firma aufgebaut.“ Über die IHK Frankfurt/Main lernt Starke die Rettenmayer-Gruppe kennen und im Juli 1990 erfolgte die Gründung einer GmbH unter dem Namen „Rettenmayer & Starke GmbH“. Nach dem Renteneintritt des Seniors konnte René Starke dessen Anteile zurückkaufen und firmiert seit 2005 in Möbeltransporte R. Starke GmbH. 
Das Unternehmen hat sich inzwischen auf drei Säulen etabliert. Umzugsservice, Neumöbel- und Versandhauslogistik geben heute über 90 Mitarbeitern und 7 Azubis Lohn und Brot. 40 bis 45 LKWs sind im Einsatz in Deutschland, Europa und Übersee. Den weitesten Umzug realisierte Starke für eine jüngere Frau von Weimar nach Papua-Neuguinea. Stetig im Wachsen sieht der Unternehmer das Online-Geschäft. Dafür seien Service und Logistik das Entscheidende. So werden über den Transport hinaus beispielsweise von den Mitarbeitern Küchenmöbel auf- und abgebaut, Fernsehgeräte angeschlossen und eingestellt. Neben Muskelkraft müssen die Mitarbeiter deshalb vor allen Dingen ein Herz für die Kunden und „Köpfchen“ haben. In dieser Konstellation sei es auch schwierig geworden, geeignete Azubis zu finden. 

Derzeit laufen in der Starke GmbH eigene Umzugsvorbereitungen. Am 4. Mai soll die Einweihung des neuen Firmensitzes auf einem Teilgelände des einstigen Kraftverkehrs in der Geraer Leibnizstraße erfolgen. Damit bekommt das Unternehmen nicht nur mehr Lagerfläche, sondern auch die internen Verwaltungsabläufe können effizient organisiert werden.

 

 

30.03.2012

Bestnoten bei Kundenzufriedenheit

STARKE Möbeltransporte erhält Bestnoten bei Kundenzufriedenheit

Das zertifizierte Label MÖFORM-QM-Kundenbeurteilungsstatistik attestiert der Firma STARKE für 2011 wieder Bestnoten in allen Kategorien. Deutschlandweit wurden über 50 Umzugs-Unternehmen und über viertausend Kunden befragt. 

Mit diesem Ergebnis hebt sich die Firma STARKE deutlich von allen Mitbewerbern ab und erhielt in den Kategorien „Organisation und Ablauf“, „Verhaltensweise des Personals“, „Fachliche Kompetenz“ und „Fremdleistungen“ durchweg ausgezeichnete Bewertungen. 

„Das spricht sich rum“ und bescherte STARKE Möbeltransporte Kundenzuwachs vor allem durch „positive Weiterempfehlung“ zufriedener Kunden sowie durch eine wiederholte Inanspruchnahme unserer Leistungen aufgrund „persönlich positiver Erfahrungen“ mit unserem Service.

29.03.2012

STARKE fördert Kunstverein Gera

STARKE Möbeltransporte fördert starke Kunst im Kunstverein Gera


Die Firma STARKE Möbeltransporte sponsert ab sofort mit logistischen Mitteln die Arbeit des Kunstvereins Gera. Eine entsprechende Vereinbarung trafen heute Geschäftsführer René Starke (STARKE Möbeltransporte) mit dem Vorsitzenden des Kunstvereins Volker Regel und dem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Bender in den Räumen des Vereins am Markt. 

Mit seinem spontanen und unkomplizierten Engagement hilft René Starke dem Verein aus einer Notlage. Nach dem Wegfall eines Sponsors, stand keine Transportmöglichkeit mehr zur Verfügung. Die rechtzeitige Eröffnung der nächsten Ausstellung war deshalb gefährtet, denn die Eigenmittel des Vereins reichen nicht, Kunsttranporte selbst zu finanzieren. Wir arbeiten "ohne Zuschuß der Stadt Gera und sind komplett auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen", so Volker Regel. 

Die Kooperation greift sofort, anlässlich der Ausstellungseröffnung der Bremer Künstlerin Patricia Lambertus, am 05.04.2012, unter dem Titel „sugar free“. Die Installationen, Collagen und Videos der Künstlerin werden bis zum 02.06.2012 in den Räumen am Markt 8/9 zu sehen sein. 

René Starke ist beeindruckt von der Arbeit des Vereins und freut sich auf die Partnerschaft. 

Im Bild, v.l.n.r.: Volker Regel, René Starke, Thomas Bender mit einem Katalog zur Ausstellung „sugar free“, Foto: Stumm

27.08.2011

Spatenstich für Logistikzentrum

Unternehmer Starke setzt auf wachsenden Onlinehandel

Für ein 6000 Quadratmeter großes Logistikzentrum wurde gestern in der Leibnizstraße in Gera-Untermhaus der Spatenstich vollzogen. Transportunternehmer René Starke investiert in Autobahnnähe, auf der Fläche des ehemaligen Kraftverkehres 2,5 Millionen Euro.


Voraussichtlich bis Februar soll die neue Lagerhalle stehen, die mit einem bereits bestehenden Gebäudekomplex verbunden wird. 120 Kunden, darunter Versandhändler von Amazon bis Otto, will Starke bedienen. Gerade das Geschäft der Onlinebestellungen wachse, so der Geraer Unternehmer, daran änderten auch steigende Spritpreise nichts.


Das neue Logistikunternehmen wird 20 Mitarbeiter beschäftigen. Mit dem alteingesessenen Transportunternehmen, das von Thieschitz mit in die Leibnizstraße zieht, werden am neuen Firmensitz 120 Jobs angesiedelt sein. Fünf Auszubildende sind darunter, angehende Lagerlogistiker und Speditionskaufleute. Zur Starke-Spedition gehört derzeit eine Flotte von 45 Lkw.


Der Spatenstich eröffnete gestern Abend zugleich das diesjährige Sommerfest der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Thüringen. Ein doppelter Grund also zum Feiern. 


Quelle: OTZ/KW


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24.08.2011

Neues Logistikzentrum in Gera

Logistikzentrum Leibnizstraße Gera. Wenn alles klappt, soll am 26. August Spatenstich für ein neues Logistikzentrum des Möbeltransportunternehmens R. Starke GmbH in der Geraer Leibnizstraße 74 sein.

2,5 Millionen Euro will Alleingesellschafter René Starke auf einem Teilgelände des einstigen Kraftverkehrs investierten. Das 30 000 Quadratmeter große Grundstück mit derzeit zwei Hallen kaufte die Starke Logistik GmbH, die auch als Investor auftritt, im vorigen Jahr. Seit drei Wochen ist die lange erwartete Fördermittelzusage im Haus.

Ursprünglich sollte der Umzug aus Thieschitz - wo das Unternehmen vor 19 Jahren seinen Firmensitz am Köstritzer Weg 14 einweihte - erst erfolgen, wenn in der Leibnizstraße der Neubau steht. Doch die angemieteten 4000 Quadratmeter Lagerfläche in Ronneburg wurden früher gekündigt. So nutzt das Unternehmen schon seit Mai die 2000-Quadratmeter- Halle an der Leibnizstraße. „Bis zu 20 000 Artikel finden hier Platz, werden kommissioniert und etikettiert“, sagt Geschäftsführer René Starke. Eng geht es zu. Mit dem Neubau soll die doppelte Lagerfläche hinzu kommen, so dass wieder 6000 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Ich saß wie auf Kohlen wegen der Fördermittel.“ René Starke,Geschäftsführer Zwischenzeitlich habe er über einen Neubau am Hermsdorfer Kreuz nachgedacht. Dort hätte es noch länger gedauert, sagt der 49-Jährige. „Für mich entscheidet die Logistik über die Standortfrage“, erklärt der Unternehmer und sieht sich mit der Entscheidung für Untermhaus näher am Kern seines Auslieferungsgebietes.

Umzugsservice, Neumöbellogistik und Versandhauslogistik sind die drei Standbeine des Unternehmens, das heute über 100 Mitarbeiter beschäftigt. „Der Aufwand für uns als Logistiker wächst. Der Transport ist heute eigentlich nebensächlich“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter und muss über die Einschätzung selbst schmunzeln. Alles in allem wohl um die 40 Fahrzeuge sind für das Unternehmen unterwegs. Das entscheidende dabei sei der Service. So werden beispielsweise Küchenmöbel montiert und Geräte angeschlossen. Zwei Mitarbeiter sind mit einem Lkw unterwegs und weit mehr als Möbelträger. Als Mitglied im Bundesverband der Möbelspediteure AMÖ war die Firma Starke vor fünf Jahren beteiligt, das neue Berufsbild der Fachkraft für Küchen- und Möbelmontage einzuführen. Die ersten so ausgebildeten Mitarbeiter sind in Gera tätig.

Mit dem Neubau in der Leibnizstraße werden die internen Abläufe neu organisiert. „Die Verwaltung ist dann näher an der Ware dran“, sagt Starke. Ursprünglich wollte er Mitte dieses Jahres den Neubau beziehen. Nun rechnet Starke zum Jahresende damit und weiß: „Das wird nicht einfach“.

Um den Kauf des neuen Firmensitzes wurde ein gutes Jahr verhandelt. Vier Partner, darunter zwei Insolvenzverwalter, waren unter einen Hut zu bringen. „Am Ende hat es gepasst. Die beiden Gläubigerbanken waren sehr konstruktiv“, schätzt Starke ein. Auch die Grunderwerbssteuer sei noch die zum alten Satz gewesen.

Heute ist er am neuen Sitz zugleich Vermieter. Für einen Autovermieter, eine Lackiererei, ein Gesundheitszentrum und einen Anbieter von Leuchten. „Wenn wir einen Lkw brauchen, gehen wir jetzt eine Etage tiefer“, meint der Geschäftsführer. Die für einen Spediteur typischen Andocktore für Lkw werden den neuen Firmensitz kennzeichnen. 22 neue kommen hinzu, 13 bleiben von der schon genutzten Halle.

Von Sylvia Eigenrauch. 
Quelle: "Lokales" - Gera und Umgebung


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08.10.2010

Wahl zum Unternehmer des Jahres

Wirtschaftlich erfolgreicher und sozial engagierter Mittelständler vom BVMW geehrt


Volker Thorey ist Geras Unternehmer des Jahres 2010, proklamiert vom Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW).

Der Geschäftsführer der Thorey Gera Textilveredlung GmbH war von einer unabhängigen Jury gewählt worden. Nominiert waren außerdem Rosemarie Züge-Gutsche von Brendel's Buchhandlung, Stefan Würfel von Gera-Web, Renate Friedrich von der Maxi-Media GmbH, René Starke von der Möbeltransporte R. Starke GmbH und Alexandra Habel vom Salon An den Arcaden.

Die Juroren waren sich einig, dass alle Unternehmerpersönlichkeiten die Auszeichnung verdient hätten, zeichnen sie sich doch durch wirtschaftliche Erfolge und gesellschaftliches Engagement aus. In einer Feierstunde im Christlichen Jugenddorf Gera-Leumnitz nahm Volker Thorey gestern Abend die Ehrung in Empfang.

Sein Unternehmen knüpft an die Tradition der Geraer Textilindustrie an, die die Stadt einst zu Reichtum geführt hatte.„Schnelligkeit, Sicherheit, Service“ - auf diese Formel bringt der Geschäftsmann die Firmenphilosophie, die von den hochmotivierten Fachkräften gelebt werde.

„Viele Mitarbeiter der ersten Stunde sind noch heute im Unternehmen tätig“, betonte Uwe Kaiser, Geschäftsführer des Druckhauses Gera und Unternehmer des Jahres 2009. „Noch während der Krise ging es wieder aufwärts“, lobte Kaiser das Geschick des Zwötzener Mittelständlers, der mit innovativen Geschäftsideen aus dem ehemaligen Modedruck- Betrieb ein zukunftssicheres Unternehmen gemacht habe. Seit über zehn Jahren betätigt sich Thorey zudem „auf dem schwierigen Feld der Kommunalpolitik“, Er gründete die Wählervereinigung „Arbeit für Gera“, deren langjähriger Vorsitzender und Fraktionschef er war. Thorey unterstützt den Verein Ja - für Gera, das Theater und den Kinderund Jugendsport und pflegt die Patenschaft zu einem Kindergarten. „Ein Unternehmerpreis ist immer ein Preis für das Unternehmen. Es ist ein Preis für die Mitarbeiter“, erklärte Volker Thorey in seinen Dankesworten.

Matthias Wierlacher, Vorstandsvorsitzender der Thüringer Aufbaubank, würdigte in der Festveranstaltung das Engagement und Durchhaltevermögen des Mittelstandes in der Wirtschaftskrise. Dieser habe „die Ohren angelegt“ und stehe heute teilweise stärker denn je da. Die Nachwirkungen und Spätfolgen der Krise seien aber nicht vorbei. „Wir müssen die Rechnungen für die Feuerwehreinsätze noch bezahlen. Die Banken können die Finanzkrise noch nicht abhaken“, sagte er. In der Zukunft würden die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen und die Kommunikation zwischen Bank und Betrieb noch wichtiger werden. Vor allem für Unternehmen mit schlechter Bonität sei der Zugang zu Krediten nach wie vor schwierig. Die Aufbaubank sieht sich als Türöffner für kleine und mittlere Firmen zu Finanzierungen. BVMW-Kreisgeschäftsführer Ulrich Winterstein warnte davor, die zarte Pflanze des wirtschaftlichen Aufschwunges mit Gift zu besprühen. Er erwähnte in dem Zusammenhang neue bürokratische Zwänge durch den Bund sowie die Grund- und Gewerbesteuererhöhung durch die Stadt Gera. Die Unternehmer hätten in einem nicht leichten Umfeld Aufbauarbeit in den zurückliegenden 20 Jahren geleistet, würdigte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) die Leistungen des Mittelstandes. Unternehmen könnten sich nur in einer Stadt entfalten, die attraktiv ist. „Wirtschaft, Bildung und Kultur sind ein Dreiklang“, sagte er. Wer zwischen diesen drei Feldern einen Gegensatz aufbaue, tue keinem einen Gefallen, erklärte er vor dem Hintergrund der Diskussion um den Einwohnerantrag, der die Beschlüsse zum Kunsthaus aussetzen will, bis die städtische Finanzierung für das Schulbauprogramm gesichert ist.

Quelle: OTZ von Uwe Müller


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08.10.2010

Klinik-Umzug in kurzer Zeit gemeistert

Geraer Unternehmen R. Starke sorgt für Umzug von Stationen und Patienten vom alten Bettenhaus ins neue „Haus am Wald“

6.000 Kubikmeter Umzugsgut, d.h. mehr als 30.000 Einzelobjekte, hat das Unternehmen Möbeltransporte R. Starke GmbH innerhalb von zwei Wochen bewegt, um den umfangreichen Umzug des ehemaligen Bettenhauses des SRH Wald-Klinikums in das neu gebaute Funktionsgebäude „Am Wald” zu bewerkstelligen.

Für den Umzug seien fast alle 20 Möbelwagen der Firmenflotte im Einsatz gewesen. Täglich hätten innerhalb der 14 Tage 32 gewerbliche und drei kaufmännische Mitarbeiter tatkräftig angepackt, um Radiologie und Röntgenarchiv, Küche, OP-Trakt, Intensiv- und alle anderen Stationen, Dialyse, Apotheke mit Betäubungsmittelcontainern, Augenklinik und ambulante Augen-OP umzulegen.

Vom Verpacken der teils äußerst sensiblen Krankenhaustechnik bis zum Wiederaufbau in den neuen Stationen musste mit straffer Organisation und Fingerspitzengefühl vorgegangen werden. „Der Umzug des OP-Traktes wurde in der Nacht durchgeführt, um den Operationsbetrieb tagsüber weiterhin zu gewährleisten”, so Steve Quitera, Projektmanager im Möbeltransportunternehmen R. Starke und zuständig für das Objekt SRH Wald-Klinikum. „Auch die Intensivstation war eine Herausforderung, schließlich mussten alle Patienten mit angeschlossenen Geräten sicher ins neue Haus gebracht werden”, sagt er. Hierbei hätten die Mitarbeiter zudem durch eine hygienische Schleuse gemusst, um die Patienten nicht zu gefährden.

Das alte Bettenhaus wurde im Januar 2010 abgerissen. Vorher hatte das Team von R. Starke jedoch den Abriss vorzubereiten, d.h. unter anderem Schränke, Lampen, Gardinen, Stromkabel und die Kanzeln der Stationsschwestern zu entsorgen.

Quelle: SRH-Sonderausgabe


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01.07.2010

Wende-Pioniere der Wirtschaft

Geraer Existenzgründer von 1990 beim Unternehmertreff des Vereins Gründercoach.

Einige hatten die Einladung vom Verein „Gründercoach“ ganz wörtlich genommen und kamen mit ihrer Gewerbegenehmigung aus der Wendezeit gestern Abend zum spontanen Unternehmertreff in die Fußballarena am Kultur- und Kongresszentrum.

„Es gibt einige Unternehmer in der Stadt, die die 20 Jahre seit der Wende mit allen Höhen und Tiefen durchgehalten haben“, sagte Roberto Tamaske vom „Gründercoach“. Sie seien die „Trümmerfrauen“, die die neue Wirtschaft in der Stadt mit aufgebaut und bis heute weitergeführt haben.

„Ich war damals 21, wohl der jüngste Existenzgründer“, sagte der Druckerinhaber Torsten Blau. Auf seinem und den anderen mitgebrauchten Gewerbebescheinen prangt noch das Siegel vom Rat der Stadt Gera. Blau hatte angefangen mit einem Büro in einem ehemaligen Schweinestall in Leumnitz, in der Räucherkammer wurde die Druckerei eingerichtet. Längst ist das gestandene Unternehmen mit seinen Mitarbeitern in die Stadtmitte umgezogen.

Transportunternehmen René Starke erzählte davon, wie er und sein Vater über die noch geschlossene innerdeutsche Grenze Waren eines Versandhandels in den Ost brachten. Heute zählt sein Unternehmen 130 Mitarbeiter, hat Betriebsteile in Thieschitz und Ronneburg und baut für 2,2 Millionen Euro derzeit ein Logistikbereich in der Leibnizstraße in Gera-Untermhaus auf.

Peter Hanusch war gemeinsam mit einem Freund in einer GbR für Sicherheitstechnik gestartet. „In den Altenbundesländern hab‘ ich erst geguckt, wie das funktioniert.“ Dann habe er mit einem Tresorbauer aus Nürnberg den Einzug in die Sparkasse eingerichtet. Diese große Aufbauära ist vorbei, von zwischenzeitlichen zwölf Leuten im Unternehmen sind drei geblieben. Die sich jetzt auf ergonomische Büroeinrichtungen spezialisiert haben.

Auch der Gastgebern Heiko Fischer von der LVM, die Sponsor sein Versicherungsgeschäft vor 20 Jahren eröffnet. Alexander Schott erzählte, dass er am 3. Januar 1990 das erste private Reisebüro in Gera aufgemacht habe. „Die Leute wollten damals in die Alpen und an den Rhein.“ Bis heute gibt es das Reisebüro im Zentrum als reines Familienunternehmen. Schott hofft, „dass der Tatendrand von einst bewahrt bleibt, auch wenn sich vieles geändert hat.“

Wer anfangs Partner aus den Altenbundesländern hatte, steht heute meist auf eigenen Füßen. Der vor drei Jahre gegründete Verein „Gründercoach“ funktioniere als Netzwerk für praktische Unternehmensberatung, erläuterte Roberto Tamaske. Auch er war im Jahr 1990 gestartet, als Unternehmensberater, und er hatte Vorträge organisiert, in denen Experten den Wende-Pionieren erklärten, wie die Marktwirtschaft funktioniert.


Quelle: OTZ - Angelika Munteanu


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23.02.2010

20 Jahre Erfolg

Tourenplan mit Nadeln und Gummi

Wie aus der Idee eines Fuhrgeschäftes die internationale Spedition "Starke" wurde.

Kein Geld in der Tasche, aber eine Vision im Kopf: Als René Starke, 27 Jahre jung und Aktivist beim „Neuen Forum“, am 23. Januar 1990 beim Rat der Stadt Gera den Antrag auf Eröffnung eines Fuhrgeschäftes stellt, hat er weder Kunden, Lieferanten und geschweige denn einen Lkw. 
Entsprechend vorsichtig reagiert auch die Abteilung Verkehrswesen: „O.g. Antrag wird zugestimmt, wenn die materiell-technische Basis (Nutzkraftfahrzeug) gegeben ist“, teilte die Behörde mit dürren Worten mit. 
Starke, Autoschlosser beim Straßen-, Brücken- und Tiefbaukombinat Gera, lässt von seinem Traum nicht locker: Auf einer DIHT-Kontaktbörse im Februar '90 in Westberlin knüpft er erste Verbindungen zur Branche. „Obwohl mein Vater zu DDR-Zeiten ein winziges Fuhrunternehmen besaß, hatte ich im Kern keine Ahnung, wie man so ein Geschäft aufzieht“, erinnert sich der heutige Geschäftsführer der Möbeltransporte R. Starke. 
In Dr. Hans Bovermann, Geschäftsführer der Wiesbadener Spedition L. Rettenmayer GmbH und später langjähriger Gesellschafter der am 1. Juli 1990 in Gera-Thieschitz gegründeten Rettenmayer und Starke GmbH, findet der Geraer den Partner, der seine Visionen ohne Wenn und Aber mitträgt, auch wenn er Starkes Geschäftsidee anfangs belächelt. Denn Renè Starke setzt nicht auf Umzugsservice, sondern auf Möbel. „Ich habe Bovermann gesagt, in der DDR funktioniert der Umzug nicht, weil die Familien sich helfen und ihre Sprelacart-Küche lieber selber aufbauen. Aber Möbel- da gab es einen gewaltigen Nachholebedarf.“ Bovermann vertraut dem jungen Geraer, fädelt ein Geschäft mit dem Otto-Versand ein, stellt ihm ohne Bedingungen einen Lkw „MAN“ zur Verfügung. „Das war ja mein Traum: Ich wollte Lkw fahren und Waren ausliefern.“

Der Traum wurde kurzzeitig zum Albtraum: Gemeinsam mit seinem Vater Wolfgang holt René Starke die erste Fracht aus Coburg ab: Otto-Versandpakete - Möbel, Waschmaschinen, Fernseher und andere Waren, die er im Osten verteilen soll. „Verteilen war gut: Das Gebiet reichte bis nach Guben“, erinnert sich der Unternehmer. Stress pur auch an der noch existierenden innerdeutschen Grenze in Hirschberg: „Die wollten für die Ware eine Bestätigung vom Außenhandelsministerium der DDR.“ Nach einem zermürbenden Stellungskampf – „Ich räum' hier nichts vom Lkw! kontert Starke - geben die DDR-Zöllner auf. Mit einer aufgeklebten Landkarte, Nadeln und jeder Menge Gummi wird der erste Tourenplan erstellt. „Wir waren rund um die Uhr unterwegs.“ 
Starkes Firma wächst, Freunde, Verwandte, ehemalige Arbeitskollegen werden eingestellt. Immer größere Mengen sind zu transportieren. „Es war eine Goldgräberzeit, aber natürlich hatte ich auch Angst, als es beispielsweise darum ging, Millionen Mark in die Hand zu nehmen und ein großes Logistikzentrum in Gera-Thieschitz zu bauen“, sagt der Unternehmer.

Doch alles geht gut. 1998 erwirbt Renè Starke alle Firmenanteile. Er baut ein weiteres Standbein auf: den Umzugsservice. Die Schnelligkeit und Qualität, mit der seine Firma Aufträge erledigt, zahlt sich aus: die Firma managt unter anderem den Umzug des Finanzamtes Gera. 130 Mitarbeiter und über 40 Fahrzeuge zählt das Unternehmen mittlerweile. Obwohl eine GmbH, setzt Renè Starke auf die Stärken eines Familienunternehmens, auf den gemeinsamen Erfolg. Er selbst sieht noch lange nicht die Zeit, um unter Palmen zu liegen. Aber vielleicht, so seine zarte Hoffnung, tritt sein 14 Jahre alter Sohn eines Tages in die Firma ein. 

Quelle: OTZ-Redakteur Frank Kalla

04.01.2010

Mehr als 10 Kilometer Archivakten ziehen bald ins neue Justizzentrum ein

Unternehmen Möbeltransporte R.Starke sorgt für reibungslosen Ablauf des Umzugs

6.000 Kubikmeter Umzugsgut, d.h. mehr als 30.00 Einzelobjekte, hat das Unternehmen Möbeltransporte R. Starke GmbH innerhalb von zwei Wochen bewegt, um den umfangreichen Umzug des ehemaligen Bettenhauses des SRH Wald-Klinikums in das neue gebaute Funktionsgebäude "Am Wald" zu bewerkstelligen. 
Nun hat man das Unternehmen beauftragt, auch den Umzug des Justizzentrums zu übernehmen. In den ersten Wochen des kommenden Jahres müssen dann Mehr als 10 Kilometer Archiv-Akten, rund 6.400 Kartons, Mobiliar, PCs und Bücher der Büros aus Land- und Amtsgericht, den Zweigstellen der Staatsanwaltschaft Jena und Rudolstadt, Verwaltungs- und Arbeitsgericht sowie die Abteilung Soziale Dienst in den neu entstandenen Komplex hinter der Deutschen Post am Puschkinsplatz umziehen. "Bei diesem Auftrag gelten für uns selbstverständlich höchste Sicherheitsstandards. Der gesamte Umzug aller 371 Mitarbeiter des Justizzentrums muss von uns in maximal zwei Monaten geschafft sein", betont Steve Quitera, Projektmanager für die Objekte SRH Waldklinikum und Justizzentrum im Möbeltransportunternehmen R. Starke. "Dabei sind in der Regel zwischen 20 und 30 unserer Mitarbeiter, höchstens aber 50 in Aktion", so Quitera weiter. 
Innerhalb der gesamten Firma gelte es, in Gera und Ronneburg 130 fest angestellte Mitarbeiter und 14 Azubis zu koordinieren. Neben dem Umzugsservice für Kliniken, Behörden und private Kunden, teile sich das Geschäftsfeld in die Bereiche Neumöbellogistik/Küchensysteme und Versandhauslogistik (v.a. Großstückservice Hermes) auf. 1990 als Rettenmeyer & Starke gegründet, firmiere man unter Renè Starke seit 1990 als Möbeltransporte R. Starke GmbH. " Seitdem haben wir schon vergleichbare große Umzüge gemacht, z.B. für das Universitätsklinikum in Jena, das Finanzamt Gera sowie die Geraer Gauck Behörde", unterstreicht Steve Quitera die Erfahrungen solcher Großprojekte. 
Für den Umzug des Bettenhauses im Geraer Klinikum seien fast alle 20 Möbelwagen der Firmenflotte im Einsatz gewesen. Täglich hätten innerhalb der 14 Tage 32 gewerbliche und drei kaufmännische Mitarbeiter tatkräftigt angepackt, um Radiologie und Röntgenarchiv, Küche, OP-Trakt, Intensiv- und alle anderen Stationen, Dialyse, Apotheke mit Betäubungsmittelcontainern, Augenklinik und ambulante Augen-OP umzulegen. Vom Verpacken der teils äußerst sensiblen Krankenhaustechnik bis zum Wiederaufbau in den neuen Stationen musste mit straffer Organisation und Fingerspitzengefühl vorgegangen werden. "Der Umzug des OP-Traktes wurde in der Nacht durchgeführt, um den Operationsbetrieb tagsüber weiterhin zu gewährleisten", so Quitera. "Auch die Intensivstation war eine Herausforderung, schließlich mussten alle Patienten mit angeschlossenen Geräten sicher ins neue Haus gebracht werden", sagt er. Hierbei hätten die Mitarbeiter zudem durch eine hygienische Schleuse gemusst, um die Patienten nicht zu gefährden. 
Das alte Bettenhaus soll nun im Januar 2010 abgerissen werden. Vorher müsste das Team von R. Starke jedoch den Abriss vorbereiten, d.h. Schränke, Lampen, Gardinen, Stromkabel und die Kanzeln der Stationsschwestern entsorgen. 
"Alles in allem sind wir gespannt auf die laufenden Meter Akten des Justizzentrums und werden auch hier wieder die erhöhten Sicherheitsstandards gewährleisten", versichert Steve Quitera.

Quelle: Neues Gera - Von Christine Schimmel

26.10.2009

Die Pioniere des Ausbildungsberufs Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Seit 2006 gibt es den Ausbildungsberuf "Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice"

für das gewerbliche Personal der Möbelspeditionen, des Möbel- und Küchenhandels sowie der Möbelindustrie. Nach drei Jahren Ausbildungszeit hat in diesem Herbst der Pionierjahrgang mit der Abschlussprüfung die Ausbildung beendet. Der Herausforderung eines neuen Berufes, ohne auf vorhandenes Material oder Erfahrungswissen von Vorgängergenerationen zurückgreifen zu können, hat sich auch die R. Starke GmbH gestellt, die froh war, den Nachwuchs endlich fachgerecht ausbilden zu können. Der erste Auszubildenden des Jahrganges 2006, Christian Stiller, wurde nach erfolgreichem Abschluss übernommen und ist nun im Umzugsservice als Fachkraft für Küchen- und Möbelmontagen tätig. Sein Ausbilder Manfred Höhne (rechts im Bild) ist mit Recht stolz auf die Leistungen des jungen Mannes und des Unternehmens.

Quelle: Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) Ausgabe 21/2009